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Druckluft-Leckage: Was kostet das Leck?
Druckluft-Leckage Rechner: Aus Lochdurchmesser, Netzdruck und Strompreis die verlorene Luftmenge, die Verlustleistung und die Kosten pro Jahr berechnen.
Ein kleines Loch im Druckluftnetz läuft rund um die Uhr. Hier siehst du, wie viel Luft dabei verloren geht und was das pro Jahr an Strom kostet.
Ergebnis
Vergleich: ein Leck je Lochgröße (mit deinen übrigen Werten)
| Loch | Luft | Leistung | Kosten/Jahr |
|---|
Formeln, Annahmen und Hinweise
Die Luft strömt bei Netzdrücken über etwa 0,9 bar mit Schallgeschwindigkeit durch das Loch (überkritische Ausströmung). Der Massenstrom hängt dann nur vom Druck vor dem Loch und von der Fläche ab:
Dabei ist A die Lochfläche, p₀ der absolute Druck (Überdruck plus 1,013 bar), κ = 1,4, R = 287 J/(kg·K) und T₀ = 293 K. Der Massenstrom wird mit der Dichte von 1,204 kg/m³ in die angesaugte Luftmenge (Normzustand 20 °C, 1,013 bar) umgerechnet. Die Kosten ergeben sich so:
Die Werte sind Näherungen. Die tatsächliche Leckmenge hängt von der Form der Leckstelle ab, der Energiebedarf vom Kompressor und seiner Auslastung. In schlecht gewarteten Netzen gehen häufig 20 bis 30 % der erzeugten Druckluft durch Lecks verloren.
Tipp zum Suchen: Ein Ultraschall-Lecksuchgerät findet Lecks auch im Maschinenlärm. Ein einfacher Test ist, am Wochenende bei stillstehenden Verbrauchern zu messen, wie oft der Kompressor trotzdem anläuft.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Ergebnisse sind Richtwerte und ersetzen keine Fachplanung oder Prüfung nach den geltenden Normen.
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